Reserva Nacional de Lachay, Naturschutzgebiet in Huacho, Peru.
Lomas de Lachay ist ein Naturschutzgebiet im Bezirk Lima in Peru, das sich über 5.070 Hektar zwischen 50 und 700 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt. Die Landschaft besteht aus sanften Hügeln, die mit Grasbüscheln, niedrigen Sträuchern und vereinzelten Kakteen bedeckt sind, während sich im Zentrum dichtere Vegetationszonen um Senken bilden, in denen sich Feuchtigkeit sammelt.
Die peruanische Regierung richtete die Schutzzone am 21. Juni 1977 ein, um das Ökosystem der Küstenberge und bedrohte Arten zu bewahren. Archäologische Funde zeigen, dass Menschen vor der spanischen Eroberung bereits die Hügel nutzten und sich an die Nebelzyklen anpassten, um Pflanzen anzubauen.
Die saisonalen Nebel verwandeln diese Hügellandschaft zwischen Juni und November in eine grüne Oase, während sie den Rest des Jahres grau und karg bleibt. Besucher können beobachten, wie die Pflanzen in Zyklen wachsen, die dem Rhythmus der Feuchtigkeit folgen, und wie sich Tiere um die wenigen Wasserquellen versammeln.
Die Eingangsstelle liegt 105 Kilometer nördlich von Lima entlang der Schnellstraße Panamericana Norte und öffnet täglich von 8 bis 16 Uhr. Besucher sollten wasserdichte Schuhe mitbringen, da die Wege in der Nebelzeit rutschig werden, und Trinkwasser einpacken, weil es innerhalb der Zone keine Verkaufsstellen gibt.
Mehr als 60 Vogelarten nutzen die Zone als Rastplatz während ihrer Wanderungen entlang der Küste. Füchse und andere Säugetiere leben das ganze Jahr über hier und verlassen sich auf die Feuchtigkeit des Nebels, um in einer Umgebung zu überleben, die sonst zu trocken wäre.
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