Region Lima, Verwaltungsregion an der zentralen Küste Perus
Das Departamento Lima ist eine Verwaltungseinheit an der zentralen Küste Perus, die neun Provinzen mit 171 Distrikten umfasst und sich von Küstenebenen bis zu Andengipfeln über 3700 Meter erstreckt. Die Region verbindet Pazifikstrände mit Hochlandtälern entlang mehrerer Flüsse, die von den Bergen zum Meer fließen.
Das Gebiet wurde 1821 als Departamento de la Costa gegründet und basierte auf der kolonialen Intendencia de Lima, die während der spanischen Herrschaft eingerichtet worden war. Nach der Unabhängigkeit erhielt es seinen heutigen Namen und wurde zur zentralen Verwaltungseinheit für die Küstenregion.
Der Chillón-Fluss durchquert das Gebiet und verbindet Küstengemeinden mit Bergdörfern, die jahrhundertealte Anbautraditionen bewahren. Besucher sehen oft Terrassen, auf denen Landwirte Kartoffeln und Mais nach Methoden kultivieren, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Straßen verbinden die Küstenprovinzen mit Berggemeinden, wobei die Fahrzeiten je nach Höhe und Jahreszeit variieren und der Küstennebel oft die Sicht am Morgen einschränkt. Reisende sollten Kleidung für verschiedene Klimazonen mitbringen, da die Temperaturen zwischen Strandgebieten und Andenpässen deutlich schwanken.
Die Reserva Nacional de Lachay beherbergt ein ungewöhnliches Ökosystem, in dem Nebel aus dem Pazifik Pflanzen und Tiere in einer sonst trockenen Umgebung am Leben erhält. Dieses natürliche Phänomen entsteht durch den Humboldt-Strom, der kühle Feuchtigkeit an die Küstenhänge bringt.
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