Centralfriedhof Lima, Öffentlicher Friedhof in El Agustino, Peru
Presbítero Matias Maestro ist ein historischer Friedhof in Lima, Peru, der sich über 20 Hektar erstreckt und mit gepflasterten Wegen, Skulpturen und Denkmälern gestaltet ist. Die Anlage beherbergt zahlreiche Mausoleen in neoklassizistischem Stil sowie ein eigenes Krypta-Areal für bedeutende Persönlichkeiten der peruanischen Geschichte.
Der Friedhof wurde 1808 unter dem Vizekönig Fernando de Abascal gegründet und führte eine neue Form der Bestattung außerhalb der Kirchen ein. Diese Reform folgte damaligen hygienischen Vorschriften und veränderte die Begräbniskultur in Lima grundlegend.
Der Name ehrt Matías Maestro, einen spanischen Architekten und Priester, der Lima im frühen 19. Jahrhundert prägte. Die Anlage zeigt klassische Grabarchitektur mit Marmorsäulen und Engelfiguren, die europäische und peruanische Traditionen verbinden.
Der Besuch ist sowohl tagsüber als auch abends möglich, wobei Führungen angeboten werden, die Leben und Werk berühmter Persönlichkeiten erläutern. Die Wege sind befestigt und erleichtern das Gehen, aber einige Bereiche können bei Regen rutschig werden.
In der Anlage befinden sich Skulpturen von Damià Campeny und Louis-Ernest Barrias, zwei europäischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Insgesamt sind 766 Mausoleen und 92 Denkmäler aus zwei Jahrhunderten verteilt, die verschiedene Epochen der Grabkunst dokumentieren.
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