Convento de los Descalzos, Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert in Rímac, Peru
Das Convento de los Descalzos ist ein franziskanisches Kloster aus dem 16. Jahrhundert in Rímac, das sich an den Hang des San Cristóbal-Hügels anpasst. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Ebenen mit verschachtelten Räumen, die dem natürlichen Gelände folgen, und beherbergt heute ein Museum mit religiösen Kunstwerken.
Das Kloster wurde 1595 gegründet und entstand als Rückzugsort in einer Landschaft mit Feldern und Weinbergen am Rande von Lima. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle in der spirituellen und intellektuellen Geschichte der Stadt während der Kolonialzeit.
Der Konvent zeigt eine bedeutende Sammlung von Gemälden aus den Kunstschulen von Cusco, Lima und Quito, die die künstlerische Vielfalt der Andenregion widerspiegelt. Besucher können auch alte Drucke und religiöse Objekte sehen, die das geistige Leben der frühen Franziskaner dokumentieren.
Das Museum ist in mehreren Ausstellungsräumen organisiert, die sich durch das Gelände des Klosters verteilen und das natürliche Gefälle nutzen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Rundgang Treppen und unebene Bodenflächen beinhaltet, die dem Gelände entsprechen.
Das Kloster bewahrt eine alte Apotheke mit historischen medizinischen Geräten, die zeigt, wie Mönche traditionelle Heilmittel herstellten. Der Weinkeller mit großen Holzfässern aus der Kolonialzeit verdeutlicht, dass die Gemeinde auch landwirtschaftliche Produkte herstellte und handelte.
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