Alameda Chabuca Granda, Aussichtspunkt und Park in Lima, Peru.
Die Alameda Chabuca Granda ist eine gepflasterte Esplanade und Aussichtsplattform am Rímac neben dem Regierungspalast, mit drei Amphitheatern und Bühnen. Von dort sieht man das Viertel Rímac, den San-Cristóbal-Hügel, den Bahnhof Desamparados, die Steinbrücke und die Brücke Rayitos de Sol. Eine rote Eisenskulptur, La Marinera, krönt den Ort.
Die Esplanade wurde 1998 auf dem Gelände des früheren Marktes Polvos Azules neben dem Regierungspalast und dem Río Rímac errichtet. Benannt ist sie nach Chabuca Granda, der peruanischen Sängerin und Komponistin von Criollo-Walzern und afroperuanischen Rhythmen. 2021 wurde unter ihr der Fund von Resten der Aliaga-Mühle gemeldet, die im 16. und 17. Jahrhundert auf einem von Francisco Pizarro an Gerónimo de Aliaga vergebenen Grundstück lief; 2025 fand man in der Nähe Überreste einer Bogenbrücke aus dem 16. Jahrhundert aus Ziegeln und Kalkmörtel.
Die Alameda ist nach Chabuca Granda benannt, der peruanischen Sängerin und Liedautorin, die Criollo-Walzer und afroperuanische Rhythmen schuf und vortrug. An ihrem Ende steht „La Marinera“, eine große, unverchromte, rot bemalte Eisenskulptur von Rhony Alhalel zu Ehren des Nationaltanzes. In den Amphitheatern treten Straßenkomiker und populäre Musiker auf, und an Ständen gibt es typische Limas Speisen und Süßspeisen.
Die Esplanade öffnet sich am Rímac-Ufer neben dem Regierungspalast; von der Kante aus sind die Puente de Piedra und der Bahnhof Desamparados zu sehen. Verkaufsmodule mit typischen Limenser Gerichten und Desserts stehen auf dem Gelände, und in den drei Amphitheatern treten Straßenkomiker und populäre Musik auf. Der Belag ist flach und offen, mit Blockbänken und Laternen zum Ausruhen zwischen den Vorstellungen.
Unter der Esplanade liegen die Reste der Molino de Aliaga, einer der ersten in Lima erbauten Mühlen, die im 16. und 17. Jahrhundert auf Land betrieben wurde, das Francisco Pizarro dem Konquistador Gerónimo de Aliaga überließ. Im Jahr 2025 wurden nahe dem Regierungspalast Reste einer Bogenbrücke aus dem 16. Jahrhundert aus Ziegeln und Kalkmörtel gemeldet, dazu behauene Steine mit lateinischen Inschriften.
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