Puente de Piedra, Steinbrücke im Bezirk Lima, Peru.
Puente de Piedra ist eine Steinbogenbrücke, die den Fluss Rimac überspannt und die historische Altstadt mit nördlichen Stadtteilen Limas verbindet. Das Bauwerk besteht aus sechs soliden Steinbögen und dient heute als wichtige Verkehrsader für Fahrzeuge und Fußgänger.
Der Bau wurde 1608 vom Architekten Juan del Corral vollendet und war lange Zeit die einzige Verbindung zwischen Limas Stadtteilen. Dies änderte sich erst 1861, als eine zweite Brücke errichtet wurde.
Die Brücke wurde 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und symbolisiert heute die Verbindung zwischen dem alten Lima und den Stadtteilen im Norden. Einheimische und Besucher nutzen sie täglich, um Geschichte an einem Ort zu erleben, der seit Jahrhunderten das Stadtbild prägt.
Der Besuch ist zu Fuß möglich und die Brücke ist tagsüber leicht zugänglich, bietet aber begrenzte Parkplätze in der unmittelbaren Umgebung. Es ist ratsam, früh am Morgen oder am späten Nachmittag zu gehen, wenn der Fußgängerverkehr geringer ist.
Beim Bau wurde Eiweiß in den Mörtel gemischt, was der Brücke den Beinamen Ei-Brücke einbrachte. Diese ungewöhnliche Zutat half, die Struktur über Jahrtausende hinweg stabil zu halten.
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