Lima, Hauptstadt an pazifischer Küste, Peru
Lima erstreckt sich über Flusstäler und Wüstengelände in Richtung Pazifik, wo Wohnviertel, Industriezonen und Grünflächen ein weitläufiges städtisches Mosaik bilden. Küstenviertel wie Barranco und Miraflores erheben sich auf Klippen über dem Ozean, während sich das historische Zentrum um breite Plätze und enge Kolonialstraßen gruppiert.
Francisco Pizarro gründete die Stadt 1535 am Ufer des Flusses Rímac und machte sie zum Verwaltungszentrum des spanischen Südamerika. Erdbeben im 17. und 18. Jahrhundert zerstörten viele Gebäude, doch die Stadt wurde wieder aufgebaut und wuchs im 20. Jahrhundert durch Migration aus den Andenregionen rasch.
Straßenhändler verkaufen Anticuchos und Picarones an belebten Straßenkreuzungen, während Einheimische ihre Mahlzeiten im Freien genießen und die Geräusche und Gerüche der städtischen Küche aufnehmen. An Wochenenden versammeln sich Familien in den Küstenparks von Miraflores, um den Sonnenuntergang zu beobachten und traditioneller Musik zu lauschen.
Der internationale Flughafen Jorge Chávez liegt etwa eine halbe Stunde vom Stadtzentrum entfernt und verbindet die Stadt mit Zielen in ganz Südamerika und darüber hinaus. Busse und informelle Sammeltaxis verkehren auf den Hauptstraßen, obwohl Verkehrsstaus häufig sind, besonders während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten.
Archäologische Stätten aus präkolumbischer Zeit, darunter die Lehmziegelpyramiden Huaca Pucllana und Huaca Huallamarca, stehen mitten in Wohnvierteln und werden nachts beleuchtet. Besucher können neben diesen alten Bauwerken spazieren, während das moderne Stadtleben nur wenige Meter entfernt weitergeht.
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