Osambela House, Kolonialhaus in Lima, Peru.
Das Osambela-Haus ist ein vierstöckiges Gebäude mit neoklassizistischer Architektur, das sich durch fünf zur Straße hin ausgerichtete Balkone und einen achteckigen Aussichtspunkt an seiner Spitze auszeichnet. Die Fassade ist großflächig mit Fenstern und Öffnungen strukturiert, die dem Gebäude eine charakteristische breite und offene Erscheinung verleihen.
Der spanische Kaufmann Martín de Osambela ließ das Haus zwischen 1803 und 1805 auf einem Grundstück errichten, das er von der Basilika Santo Domingo erworben hatte. Das Gebäude entstand während einer Zeit, in der die kreolische Elite Limas ihre Macht und ihren Reichtum durch monumentale Wohnbauten zur Schau stellte.
Das Haus beherbergt heute die Peruanische Akademie der Sprache und spielt eine wichtige Rolle als Zentrum für kulturelle Austausch und Sprachbewahrung in der Region. Besucher können sehen, wie die Räume für Bildungsaktivitäten genutzt werden, die die spanische Sprache und das Kulturerbe fördern.
Das Haus ist leicht im historischen Zentrum Limas zu finden und zugänglich, obwohl es als Bildungseinrichtung genutzt wird. Es wird empfohlen, die Außenseite zu besichtigen oder vorab zu prüfen, wann Innenräume für Besucher zugänglich sind.
Im Gegensatz zu traditionellen Kolonialbauten mit tiefer angeordneten Räumen hat dieses Haus Zimmer, die parallel zur Straße angeordnet sind. Diese ungewöhnliche Gestaltung schafft eine besonders breite und imposante Straßenfassade, die sich von den gewöhnlichen Entwürfen der Zeit unterscheidet.
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