Casa de Fernandini, Kulturerbe-Gebäude im historischen Zentrum, Lima, Peru.
Die Casa de Fernandini ist ein zweistöckiges Eckgebäude am Jirón Ica 400 im historischen Zentrum von Lima, mit abgerundeter Ecke und blasspfirsichfarbener Fassade. Hohe dunkle Holzläden sitzen zwischen weißen verzierten Zierleisten und Säulen, vor einem schwarzen schmiedeeisernen Balkon mit Rankenmotiven. Das Erdgeschoss ist dunkelgraublau gestrichen, mit Bogenfenstern hinter Eisengittern und einem dunklen bogenförmigen Eingang an der Ecke, neben dem eine grüne Ampel steht.
Das Haus wurde 1913 vom Architekten Claude Sahut entworfen und zeigt die Zeit, in der europäische Baustile die Wohngebäude Limas beeinflussten. Es markiert einen Übergang zwischen traditionellen und modernen Designansätzen in der peruanischen Architektur des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Haus wurde für den Bergbauunternehmer Eulogio Fernandini de la Quintana, seine Frau Isolina Clotet Valdizán und ihre Familie erbaut und dient heute als Hausmuseum mit regelmäßigen Kulturveranstaltungen. Der eklektische Stil verbindet Rokoko-Rocaille und Grotesken mit Jugendstil-Holzarbeiten, Geländern, Fenster- und Türgittern, Buntglas und Lampen aus Eisen und Glas.
Das Haus liegt im Historischen Zentrum in der Nähe des Teatro Municipal und funktioniert als Hausmuseum mit regelmäßigen Kulturveranstaltungen und Ausstellungen. Besucher können die inneren Räume erkunden und sich die verschiedenen Säle mit ihren Dekorationen ansehen.
Der große zentrale Saal wird von einer Laterne aus Eisen und Glas, in den Quellen farola genannt, überdacht, die die angrenzenden Säle beleuchtet. Das Haus wurde 1913 für den Bergbauunternehmer Eulogio Fernandini de la Quintana und seine Frau Isolina Clotet Valdizán errichtet. Heute dient es als Hausmuseum mit regelmäßigen Kulturveranstaltungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.121 Mitwirkenden weltweit.