Casa O'Higgins, Kolonialmuseum im Historischen Zentrum, Peru.
Das Casa O'Higgins ist ein restauriertes Kolonialgebäude an der Straße Jirón de la Unión, nur wenige Schritte vom Hauptplatz von Lima entfernt. Das Haus verfügt über mehrere Etagen mit Ausstellungsräumen, die Besucher zu verschiedenen Zeiten erkunden können.
Nach seinem Aufbruch aus Chile im Jahr 1823 lebte der Militärführer Bernardo O'Higgins in diesem Haus, das zur wichtigen Residenz während seines Exils in Peru wurde. Das Gebäude ist daher eng mit einem bedeutenden Kapitel der südamerikanischen Geschichte verbunden.
Das Haus dient heute als Kulturzentrum der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru und zeigt Ausstellungen zur regionalen Geschichte. Besucher finden hier einen Ort, der sowohl als Ausstellungsraum als auch als Treffpunkt für Kultur- und Bildungsveranstaltungen genutzt wird.
Das Museum empfängt Besucher von Dienstag bis Sonntag, bleibt aber montags geschlossen und bietet freien Eintritt für alle. Es ist ratsam, morgens zu kommen, da die Ausstellungsräume später am Tag voller werden können.
Im zweiten Stock des Hauses befand sich von 1897 an die erste Filiale der Internationalen Bank von Peru, bevor das Lokal später als Restaurant Astoria betrieben wurde. Diese unerwartete kommerzialle Geschichte zeigt, wie sich die Nutzung des Gebäudes über die Zeit stark verändert hat.
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