Jirón de la Unión, Fußgängerzone im Historischen Zentrum von Lima, Peru.
Der Jirón de la Unión ist eine Einkaufsstraße, die sich über mehrere Blöcke durch das Zentrum von Lima erstreckt und mit Geschäften, Restaurants und historischen Gebäuden gesäumt ist. Der mittlere Abschnitt ist ausschließlich für Fußgänger vorgesehen und verbindet wichtige Plätze der Altstadt miteinander.
Francisco Pizarro legte diese Straße 1535 bei der Gründung Limas an, wobei die einzelnen Blöcke zunächst unterschiedliche Namen trugen. Sie erhielten ihre einheitliche Bezeichnung erst in den frühen 1900er Jahren, als die Route an Bedeutung gewann.
Einheimische prägen den Ausdruck 'irse a jironear', um das Flanieren auf dieser Straße in schicker Kleidung zu beschreiben. Diese Tradition spiegelt die gesellschaftliche Bedeutung wider, die dieser Ort in Limas Alltag besitzt.
Die Straße lässt sich am leichtesten zu Fuß erkunden, da der Mittelteil für Fußgänger reserviert ist und gut zugänglich ist. Es ist ratsam, tagsüber zu besuchen, wenn die Läden geöffnet sind und die Straße am lebhaftesten wirkt.
Casa Monterrey, Perus erste Supermarktkette, eröffnete 1954 ihr erstes Geschäft an dieser Straße. Dieser Laden markierte einen Wendepunkt im Einkaufsverhalten der Stadt und prägte, wie die Menschen später einkaufen würden.
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