Quinta de Presa, Kolonialvilla in Rímac, Peru
Die Quinta de Presa ist ein zweistöckiges Herrenhaus in Rímac mit barocker Architektur, das französische Einflüsse mit hellen Farben und lokalen Bautechniken verbindet. Das Gebäude ist ein großer Landsitz mit mehreren Räumen und wurde als Rückzugsort für Leute aus der Oberschicht gestaltet.
Das Gelände war ursprünglich ab 1727 eine Mühle im Besitz von Isabel de la Presa, wurde aber später von Pedro José Carrillo de Albornoz in ein Wohnhaus für die Freizeit umgebaut. Der Umbau fand während der Blütezeit der kolonialen Oberschicht in Lima statt.
Das Herrenhaus zeigt den Geschmack der wohlhabenden Limeños der Kolonialzeit, die europäische Vorbilder liebten und diese mit lokalen Handwerkstechniken verbanden. Die Räume wurden als Rückzugsort für die Elite gestaltet, um sich vom städtischen Leben zu erholen.
Das Anwesen befindet sich derzeit in einer umfassenden Restaurierung und ist für Besucher nicht zugänglich, die Arbeiten werden von internationalen Stiftungen unterstützt. Es ist ratsam, sich vor einem Besuch über den aktuellen Status und mögliche zukünftige Öffnungstermine zu informieren.
Das Herrenhaus ist das einzige französisch-barocke Landhaus, das während der Kolonialzeit im Bezirk Rímac gebaut wurde. Diese seltene Architektur macht es zu einem ungewöhnlichen Beispiel für die Baukultur dieser Gegend und Zeit.
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