Alameda de los Descalzos, Koloniale Promenade in Rímac, Peru
Die Alameda de los Descalzos ist eine kolonialer Spazierweg im Stadtteil Rímac, der sich etwa 450 Meter erstreckt und mit Marmorbänken, italienischen Statuen sowie dekorativen Eisenvasen gesäumt ist. Der gepflasterte Weg wird von zwei seitlichen Fahrbahnen begrenzt und verfügt über mehrere Brunnen, die entlang des zentralen Weges angeordnet sind.
Der Vizeköning Juan de Mendoza y Luna beauftragte die Gründung 1611, wobei er sich von der Alameda de Hercules in Sevilla, Spaniens erstem öffentlichen Garten, inspirieren ließ. Das Projekt entstand im Kontext der kolonialen Stadtentwicklung und sollte zum Prestige Limas beitragen.
Der Name stammt von den barfüßigen Karmeliten, die in der Nähe lebten und das Gebiet prägten. Heute sieht man hier Menschen, die in den Schatten der Bäume spazieren und auf den Bänken verweilen, wie es seit Jahrhunderten üblich ist.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und bietet Schatten durch alte Bäume, was an heißen Tagen angenehm ist. Besucher sollten früh morgens oder am späten Nachmittag kommen, um die angenehmsten Temperaturen zu genießen.
Drei antike Brunnen, die von Agustín Hipólito de Landaburu gespendet wurden, stehen entlang des zentralen Weges und sind Zeugnisse privater Großzügigkeit aus der Kolonialzeit. Diese Brunnen sind seltene erhaltene Beispiele der ursprünglichen Ausstattung des Ortes.
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