Pachacámac, Archäologische Stätte in Lurín, Peru
Pachacamac ist eine ausgedehnte Stätte aus lehmziegelpyramiden, Tempeln und Plätzen an der Pazifikküste südlich von Lima, die sich über sanfte Hügel erstreckt. Das Gelände verbindet mehrere große Bauten aus verschiedenen Epochen, darunter der Sonnentempel auf einem erhöhten Plateau mit Blick auf das Meer.
Die erste Besiedlung begann um das Jahr 200, als lokale Gemeinschaften begannen, Strukturen für religiöse Zwecke zu errichten. Später übernahmen die Wari, dann die Ychma und schließlich die Inka die Kontrolle, bevor spanische Soldaten im 16. Jahrhundert eintrafen und das Heiligtum zerstörten.
Der Name stammt von einem Schöpfergott, dem die Menschen vor dem Inka-Reich verehrten und der nach ihrem Glauben Erdbeben auslösen konnte. Pilger kamen von weit her, um das Orakel zu befragen, und brachten Opfergaben aus Muscheln und gewebten Stoffen mit.
Der Rundgang führt über gepflasterte Wege und sandige Abschnitte, daher sind bequeme Schuhe mit geschlossenen Zehen empfehlenswert. Die Sonne scheint hier das ganze Jahr über kräftig, also sollte man Wasser, Sonnenschutz und einen Hut mitbringen.
Das Museum zeigt eine hölzerne Götterfigur, die Forscher in den Ruinen fanden und die jahrhundertelang als heiliges Objekt verehrt wurde. Grabungen brachten auch farbige Wandmalereien zutage, die trotz des trockenen Küstenklimas erstaunlich gut erhalten sind.
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