Goldmuseum von Peru und Waffen der Welt, Archäologisches und Militärmuseum in Santiago de Surco, Lima, Peru
Das Goldmuseum von Peru und Waffen der Welt nutzt ein zweigeschossiges Gebäude aus Stahlbeton in Monterrico im Distrikt Santiago de Surco. Die untere Fassade besteht aus hellen Steinblöcken; neben der offenen Tür hängt ein dunkles Schild mit der Aufschrift „MUSEO ORO DEL PERÚ“, rechts davon zwei große dunkle Fenster und zwei schwarze Kanonen. Darüber nennen goldene Buchstaben die Fundación Miguel Mujica Gallo und ihre beiden Museen. Die Goldsammlung liegt im Untergeschoss hinter einer Tresortür, die Waffen im ersten Stock.
Miguel Mujica Gallo, peruanischer Diplomat und Sammler, gründete das Museum 1960 für seine private Sammlung präkolumbischer Goldschmiedearbeiten und Waffen; 1993 schuf er die nach ihm benannte Stiftung, die es bis heute verwaltet. Eine Studie der Päpstlichen Katholischen Universität Peru von 2002 veranlasste das Verbraucherschutzinstitut, 4.257 Objekte als Fälschungen einzustufen; 2024 wurden Stücke in Rio de Janeiro ausgestellt.
Die Goldsammlung umfasst Tumis, zeremonielle Messer der Lambayeque-Kultur, die zwischen 900 und 1100 n. Chr. an der Nordküste Perus blühte. Gold und Silber standen für eine Sonne-Mond-, Tag-Nacht-, männlich-weiblich-Dualität, und die Metallarbeiten zeigten Rang und Macht im Leben wie im Grab.
Besucher sollten für die beiden großen Ausstellungsbereiche mehrere Stunden einplanen, da die Sammlung umfangreich und detailliert ist. Das Museum liegt in einem ruhigen Wohnviertel mit Parkplätzen und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Der Eingang des Gebäudes ähnelt einer Bankentresor-Tür mit schweren Sicherheitsmechanismen, um den Zugang zur wertvollen Sammlung zu kontrollieren. Dieses ungewöhnliche architektonische Merkmal spiegelt wider, wie kostbar die Objekte im Inneren sind.
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