Museo Pedro de Osma, Kolonialkunstmuseum in Barranco, Peru
Das Museo Pedro de Osma ist ein Kunstmuseum im Stadtteil Barranco in Lima, das in einer herrschaftlichen Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert untergebracht ist. Die Räume sind mit Gemälden, Skulpturen, Möbeln und Silberarbeiten aus der spanischen Kolonialzeit eingerichtet, und das Gebäude ist von einem gepflegten Garten umgeben.
Die Villa wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Pedro de Osma Gildemeister erbaut, der dort seine persönliche Sammlung kolonialzeitlicher Kunst zusammentrug. Nach seinem Tod blieb die Sammlung in Familienbesitz, bis sie 1987 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Die Gemälde und Skulpturen aus der Kolonialzeit zeigen, wie europäische und andine Bildtraditionen sich in Peru vermischt haben. Besonders deutlich wird das bei den religiösen Werken, die in der Schule von Cuzco entstanden und sowohl spanische als auch indigene Motive tragen.
Das Museum liegt im Herzen von Barranco, einem Viertel, das man gut zu Fuß erkunden kann, sodass sich ein Besuch gut mit einem Spaziergang durch die Umgebung verbinden lässt. Im Inneren gibt es Treppen zwischen den Etagen, und der Garten ist ebenerdig zugänglich.
Im Garten des Museums stehen Steinfragmente und Architekturteile, die aus Gebäuden der Kolonialzeit in Lima gerettet wurden, als diese abgerissen oder umgebaut wurden. Einige dieser Stücke stammen aus Kirchen und Herrenhäusern, die heute nicht mehr existieren.
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