Barranco, Bohème-Viertel in Lima, Peru
Das Barranco-Viertel liegt an der Pazifikküste und verbindet Kolonialgebäude, Kunsträume und Restaurants in einem zusammenhängenden Gebiet. Die Architektur wechselt zwischen historischen Villen und modernen Strukturen, während grüne Plätze und die berühmte Holzbrücke das Landschaftsbild prägen.
Der Stadtteil entstand aus einem Fischerdorf, das im 19. Jahrhundert zum Ferienort der wohlhabenderen Bevölkerung Limas wurde. Diese Umwandlung prägte seine Struktur und machte es zu einem bevorzugten Wohngebiet mit erhaltener Kolonialarchitektur.
Der Stadtteil ist Heimat mehrerer Kunstmuseen, darunter das Pedro de Osma Museum mit Kolonialkunstwerken und das MATE, das Fotografien von Mario Testino zeigt. Besucher können hier die lokale Kunstszene erkunden und verstehen, wie sich dieser Ort als künstlerisches Zentrum Limas entwickelt hat.
Das Gebiet ist zu Fuß erkundbar, wobei die meisten Restaurants, Bars und Museen in zentralen Bereichen konzentriert sind. Treppen und Wege führen von den oberen Ebenen hinunter zu den Stränden, daher sollte man bequeme Schuhe tragen.
Ein alter Treppenpfad verbindet seit über 150 Jahren die oberen Bereiche mit den Stränden und bleibt eines der markantesten Merkmale des Viertels. Lokale und Besucher nutzen diese Route häufig, um die steilen Höhenunterschiede zu überwinden.
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