Ermita de Barranco, Katholische Einsiedelei im Stadtteil Barranco, Lima, Peru
Die Ermita de Barranco ist eine kleine Kapelle mit weißen Wänden und neugotischen Elementen in einem beliebten Stadtteil von Lima. Ihre auffällige achteckige Laterne auf der Kuppel macht das Gebäude von verschiedenen Blickwinkeln erkennbar.
Die Kapelle wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von einem Bäcker namens Caicedo erbaut und später zu einem religiösen Wahrzeichen. Während des Krieges 1881 erlitt sie Brandschäden und wurde zwei Jahre später restauriert.
Die Einsiedelei war ein wichtiger Treffpunkt für Schiffe und Reisende, die in dieser Gegend ankamen. Ihr Name erinnert an diese historische Rolle als Ort des Gebets für Menschen, die das Meer durchquerten.
Das Gebäude ist für Besucher nicht zugänglich, aber man kann die Fassade von außen sehen und fotografieren. Der beste Ort zum Erkunden ist vom angrenzenden Platz aus, besonders wenn man die berühmte Brücke in der Nähe besucht.
Nach lokalen Überlieferungen sahen zwei Fischer an dieser Stelle ein leuchtendes Kreuz, was dazu führte, dass die Kapelle ursprünglich Templo de la Santísima Cruz hieß. Diese Sichtung inspirierte später den Bau und den Kult an dieser heiligen Stelle.
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