Amazonas, Verwaltungsbezirk im Norden Perus.
Amazonas ist ein Verwaltungsbezirk im nördlichen Peru, der sich von den Bergketten der Anden bis zu den bewaldeten Tälern erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen steilen Hängen, tiefen Schluchten und grünen Ebenen, die von zahlreichen Flüssen durchzogen werden.
Die Chachapoya errichteten hier zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert Steinfestungen und Begräbnisstätten, bevor das Gebiet unter Inka-Herrschaft geriet. Später wurde die Region Teil des spanischen Kolonialreichs und entwickelte sich zu einem Verwaltungsbezirk nach der Unabhängigkeit Perus.
Der Name Amazonas verweist auf die dichten Wälder und Flüsse, die weite Teile der Region prägen und das Leben dort beeinflussen. Reisende bemerken, wie Dörfer entlang der Flusstäler verstreut liegen und Märkte lokale Erzeugnisse wie Kaffee und Früchte anbieten.
Die meisten Besucher erreichen die Region über den Flughafen Rodriguez de Mendoza in Chachapoyas oder nutzen Busverbindungen von der Küste aus. Das bergige Gelände bedeutet längere Reisezeiten, daher sollte man zusätzliche Stunden für Überlandfahrten einplanen.
Die Gocta-Wasserfälle wurden erst 2002 von Forschern dokumentiert und zählen mit 771 Metern (2529 Fuß) zu den höchsten der Welt. Einheimische kannten die Fälle schon lange, erwähnten sie aber nur selten gegenüber Außenstehenden.
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