Revash, Präkolumbische Grabstätte im Santo Tomás-Tal, Peru.
Revash ist ein archäologischer Komplex mit steinernen Mausoleen, die entlang von Kalksteinklippen errichtet wurden und rote sowie weiße Muster mit geometrischen Designs aufweisen. Die Bauwerke sind in ein natürliches Felsenrelief integriert und bilden ein System von Grabkammern für Verstorbene.
Die Chachapoyas-Zivilisation erbaute diese aufwendigen Begräbnisstätten im 14. Jahrhundert und schuf mehrere Kammern für die mumifizierten Überreste ihrer sozialen Elite. Diese Bauweise entwickelte sich über Generationen als wichtiger Teil ihrer Bestattungspraktiken.
Die Mausoleen zeigen die Bauweise der Chachapoyas mit ihren hausartigen Fassaden und roten und weißen geometrischen Mustern. Diese Dekorationen erzählen von den Bestattungsritualen und dem sozialen Rang der hier begrabenen Personen.
Der Aufstieg zum Gelände erfordert eine gute körperliche Verfassung und feste Schuhe, da die Wege steil und teilweise mit Steinen gepflastert sind. Besucher sollten mit ausreichend Wasser und Sonnenschutz rechnen sowie früh starten, um vor Einbruch der Dunkelheit zurückzukehren.
Das Gelände beherbergt etwa 13 separate Mausoleum-Strukturen, die wie ein Dorf in Miniatur an der natürlichen Felswand aufgereiht sind. Diese Anordnung an einer fast senkrechten Klippe macht es zu einer bemerkenswerten Leistung der antiken Baukunst.
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