Caverna de Quiocta, Kalksteinhöhle nahe Lámud, Peru
Die Caverna de Quiocta ist eine Kalksteinhöhle in den Anden der Amazonasregion mit etwa 545 Meter horizontaler Ausdehnung. Sie enthält verschiedene Formationen wie Stalaktiten und Stalagmiten, die über Millionen von Jahren durch Wasser entstanden sind.
Die Höhle war schon in der Antike ein wichtiger Platz für die Chachapoyas-Bevölkerung, die dort Werkzeuge und Keramik hinterließ. Im Jahr 2003 erkannte die peruanische Regierung die archäologische Bedeutung an und stufte die Höhle als nationales Kulturgut ein.
Die Höhle war ein wichtiger Ort für die Chachapoyas-Kultur, die hier Rituale durchführte und Objekte hinterließ, die man heute noch sehen kann. Die Felsmalereien und Artefakte zeigen, wie die Menschen diesen unterirdischen Raum in ihrem Leben nutzten.
Bei der Erkundung sollte man robuste Stiefel, warme Kleidung und eine Taschenlampe mitbringen, da die Wege rutschig und die Temperatur kühl ist. Ein lokaler Führer ist erforderlich und unterstützt Besucher bei der sicheren Navigation durch die verschiedenen Passagen.
Der Wasserlauf durch die Höhle hat natürliche Skulpturen geschaffen, denen die Einheimischen Namen wie der Speer, der Wunschbrunnen und der Häuptling gaben. Diese informellen Bezeichnungen spiegeln wider, wie Besucher die Steinformationen sehen und verstehen.
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