Pagaibamba Protection Forest, Naturschutzgebiet in Querocoto, Peru
Der Pagaibamba-Schutzwald ist ein 2.078,38 Hektar großes Schutzgebiet im Distrikt Querocoto, Provinz Chota, Region Cajamarca, Peru. Er schützt ein von kleinen Bächen zerschnittenes Berggebiet in Höhen zwischen 2.300 und 2.800 Metern laut der englischen Quelle, während die spanische Quelle 2.400 bis 3.732 Meter angibt. Die Vegetation ist feuchter tropischer Bergwald, in dem hohe Gräser zwischen den Bäumen wachsen.
Das Schutzgebiet wurde 1987 durch behördliche Resolution offiziell unter Schutz gestellt. Die Anerkennung als wichtiger Naturraum erfolgte, um die Wälder und ihre Ökosysteme zu bewahren.
Der Wald liegt in der Bauernschaft Pachacútec, Distrikt Querocoto, Provinz Chota, Region Cajamarca. Sein Name stammt vom quechuanischen Ortsnamen Pagaibamba, und das Gebiet wird verwaltet, um die Trinkwasserversorgung der Distrikte Querocoto, Huambos und Llama zu sichern. Die Anwohner kennen den Wald auch wegen der wilden Meerschweinchen (cuyes silvestres), die zwischen Baumfarnen und Dickicht leben.
Die Gegend ist für Wanderungen und Naturbeobachtung zugänglich, aber der Zugang erfordert körperliche Vorbereitung wegen der Höhe und des unwegsamen Geländes. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter eingestellt sein und angemessende Ausrüstung mitbringen.
Die Nagetierart Thomasomys pagaibambensis ist nur aus diesem Wald bekannt, in dem auch der Frosch Pristimantis chimu nachgewiesen wurde. Das Gebiet liegt im Distrikt Querocoto, Provinz Chota, Cajamarca, und wurde am 19. Juni 1987 durch die Oberste Resolution Nr. 0222-87-AG/DGFF auf 2.078,38 Hektar eingerichtet.
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