Pacopampa, Archäologische Stätte in der Provinz Chota, Peru
Pacopampa ist ein archäologischer Komplex in den nördlichen Hochanden mit neun Strukturen aus bearbeiteten Steinen auf einer Höhe von etwa 2140 Metern. Die Gebäude sind um mehrere zeremoniellen Plätze angeordnet, die von Gräbern und rituellen Kammern umgeben sind.
Die Stätte wurde zwischen etwa 1200 und 500 v.Chr. als zeremoniales Zentrum in den frühen Andenkulturen errichtet und später teilweise verlassen. Wissenschaftliche Ausgrabungen seit den 1930er Jahren haben schrittweise die Bedeutung dieses Ortes in der prähistorischen Region offenbart.
Die Stätte war ein wichtiges Heiligtum für die frühen Andenvölker, wo Priester und Priesterinnen rituelle Zeremonien durchführten. Besucher können heute noch die spirituelle Bedeutung des Ortes in der Anordnung der Bauwerke und Gräber spüren.
Der Ort liegt auf großer Höhe in abgelegenem Bergland, daher ist feste Schuhwerk und Ausdauer für den Besuch wichtig. Die Umgebung bietet kaum Schutz vor Wetter und Sonne, weshalb Besucher sich angemessen ausrüsten sollten.
Eine hochrangige Person wurde in einer kreisförmigen Grube bestattet, die mit Schichten aus Asche und dunkler Erde gefüllt war. Diese ungewöhnliche Bestattungsweise gibt Hinweise darauf, wie die frühen Andenvölker ihre rituellen Praktiken gestalteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.