La Congona, Archäologische Stätte nahe Leimebamba, Peru
La Congona ist eine Siedlung der Chachapoyas-Kultur aus behauenem Kalkstein, der mit Lehmmörtel verbunden wurde; sie umfasst 2 Hektar auf 2836 m Höhe in feuchtem Wald. Die Mauern tragen Rauten-, Mäander- und Zickzackschmuck, im Inneren sitzen viereckige Nischen. Die Anlage teilt sich in einen Nord- und einen Südbereich, und ihre Lage lässt auf ein militärisches Fort schließen.
La Congona wurde von der Chachapoyas-Kultur zwischen 1100 und 1350 n. Chr. errichtet, wie Mauerwerk und Keramik belegen. Seine Lage an einem Hang im Feuchtwald auf 2836 m veranlasste Forscher, es als militärischen Vorposten zu deuten. Peru erklärte es per RDN Nr. 196/INC-2003 zum Kulturerbe der Nation.
Die Gebäude zeigen aufwendige Steinverzierungen und verfeinerte Mauerwerk-Friese, die die handwerklichen Fähigkeiten der frühen Anden-Bewohner widerspiegeln. Wer genauer hinschaut, erkennt in der Art der Steinbearbeitung die charakteristischen Merkmale einer alten andinen Gesellschaft.
Der Weg beginnt an der Calle 16 de Julio in Leimebamba und führt dann in Zickzacklinien den Hügel hinauf zum Weiler La Fila. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Weg steil ist und auf unbefestigten Pfaden durch Gelände führt.
Die Bauten von La Congona tragen außen Rauten-, Mäander- und Zickzackmuster, innen quadratische Nischen. Die Anlage umfasst 2 Hektar und ist in einen Nord- und einen Südbereich geteilt; wegen ihrer Lage wird vermutet, dass sie als militärisches Fort diente.
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