Provinz Rodríguez de Mendoza, Verwaltungsprovinz in der Region Amazonas, Peru
Die Provinz Rodríguez de Mendoza erstreckt sich über zwei Dutzend Gemeinden im südöstlichen Amazonas und teilt Grenzen mit dem Departement San Martín und der Provinz Chachapoyas. Das Gebiet liegt in der feuchten Andenkordillere mit dichtem Waldbestand in den tieferen Lagen.
Die Provinz wurde durch Gesetz 7626 am 31. Oktober 1932 offiziell gegründet, während der Präsidentschaft von Luis Miguel Sánchez Cerro. Diese Gründung folgte einer längeren Phase regionaler Verwaltungsreformen im nördlichen Peru.
Die Provinz ist nach Toribio Rodríguez de Mendoza benannt, einem einflussreichen Priester und Pädagogen aus der Region Chachapoyas. Sein Name prägt bis heute die Identität dieses Landstrichs.
Die Gegend liegt auf etwa 1.295 Metern Höhe mit Temperaturen zwischen 12°C und 30°C je nach Jahreszeit und Höhenlage. Starkregen fällt von November bis März, weshalb der Zugang zu einigen Bereichen während dieser Zeit schwieriger wird.
In den Wäldern dieser Gegend leben seltene Arten wie die Spatelkolibri und Brillenbären, die in wenigen anderen Regionen der Erde zu finden sind. Diese natürliche Artenvielfalt macht die Provinz zu einem wichtigen Ort für den Naturschutz.
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