Junín, Verwaltungsregion im Zentrum Perus
Das Departamento Junín ist eine Verwaltungseinheit im zentralen Peru, die sich vom Andenhochland bis zu den Ausläufern des Amazonasregenwalds erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen Bergketten, tiefen Tälern und einem großen See in der Hochebene, umgeben von weiten Graslandschaften und bewaldeten Hängen.
Simón Bolívar gründete diese Verwaltungseinheit im September 1825, kurz nach der Schlacht von Junín, die dem spanischen Vizekönigreich eine entscheidende Niederlage beibrachte. Der Name erinnert an jene Kämpfe und verweist auf den Ort, wo sich die Unabhängigkeitstruppen durchsetzten.
Zwischen Hochland und Regenwald leben mehrere indigene Gruppen, deren Sprachen und Alltagsleben das soziale Gefüge prägen. Marktplätze in den größeren Ortschaften zeigen diese Mischung aus Quechua, Spanisch und den Bräuchen der ansässigen Gemeinschaften, die weiterhin ihre eigenen Feste und Versammlungen abhalten.
Huancayo dient als Hauptstadt und Verkehrsknotenpunkt, von wo aus Straßen in die umliegenden Ortschaften und weiter in Richtung Küste oder Regenwald abzweigen. Wer die Höhenlage nicht gewohnt ist, sollte sich langsam akklimatisieren, besonders beim Besuch der oberen Bergregionen.
Das Seengebiet beherbergt den Junín-Taucher, einen flugunfähigen Wasservogel, der nirgendwo sonst auf der Erde vorkommt und nur in diesem Gewässer überlebt. Auch einige Amphibien und Fischarten teilen sich diesen Lebensraum und kommen ausschließlich hier vor.
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