Santuario Nacional Pampa Hermosa, Nationalheiligtum in Junín, Peru
Das Pampa Hermosa Nationalheiligtum ist ein Schutzgebiet in den Bergen zwischen den Provinzen Tarma und Chanchamayo in Zentralperu. Das Gelände umfasst Bergwälder auf verschiedenen Höhenstufen und beherbergt eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren.
Das Gebiet wurde 2005 zunächst als Zona Reservada ausgewiesen. Am 26. März 2009 wurde es per Decreto Supremo N.º 005-2009-MINAM zum Santuario Nacional mit 11.543,74 ha umgewidmet. Zusammen mit dem Schutzwald Pui Pui gehört es zum Biosphärenreservat Bosques de Neblina-Selva Central.
Der Name Pampa Hermosa wird auch von den Weilern Ninabamba und Nueva Italia getragen, den einzigen Siedlungen am Rand des Schutzgebiets. Der Zugang von San Ramón führt über einen 23 km langen Feldweg, während der Zustieg von Huasahuasi ein fünftägiger Fußweg an Seen und Berglandschaften vorbei ist.
Wer hierher kommt, sollte mit unterschiedlichen Wetterbedingungen und steilen Wegen rechnen, die auf verschiedenen Höhenlagen führen. Gute Schuhe und wetterfeste Kleidung sind notwendig, um die Wanderungen sicher zu genießen.
Das Schutzgebiet bewahrt den einzigen Hochlagen-Zedernwald Perus, und fast sein gesamter Bergwald ist unberührt. Deshalb überleben hier Arten, die anderswo selten sind, etwa die Schwarznuss (Juglans neotropica), der Ulcumano (Retrophyllum rospigliosii) und die Quina oder Cascarilla (Ladenbergia sp.). Seine Orchideen sind kaum erforscht.
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