Pumpu, Archäologische Stätte im zentralen Hochland, Peru
Pumpu ist eine archäologische Stätte in den zentralen Hochanden Perus mit Strukturen aus prähistorischer Zeit. Die Gebäude waren für Verwaltungsaufgaben und die Verwaltung von Lamaherden ausgelegt.
Die Stätte entstand während der Inkazeit als wichtiger Verwaltungsposten für das Tawantinsuyu-Reich. Sie spielte eine zentrale Rolle bei der Verwaltung von Ressourcen in der Bergregion.
Der Ort zeigt Spuren von Aktivitäten mit Lamas und Alpakas, die für die damalige Bevölkerung lebenswichtig waren. Die archäologischen Funde deuten auf Handwerk wie Fleischverarbeitung und Weberei hin, die das tägliche Leben prägten.
Der Ort ist abgelegen und erfordert eigene Arrangements für die Anreise mit entsprechender Planung. Besucher sollten Lebensmittel, Wasser und Ausrüstung mitbringen, da es vor Ort keine modernen Einrichtungen gibt.
Ausgrabungen haben überraschend viele Knochenreste von Lamas gefunden, die zeigen, wie wichtig diese Tiere für die Wirtschaft waren. Diese Konzentration deutet darauf hin, dass es um Tiere und ihre Produkte noch mehr ging als um Verwaltung allein.
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