Tarmatambo, Archäologische Stätte in der Provinz Tarma, Peru.
Tarmatambo ist eine Ruinenstätte in den Anden mit Gebäuden aus der Inka-Zeit, die sich entlang hängiger Hügellandschaften erstreckt. Rechteckige und runde Strukturen sind in langen Reihen angeordnet und bilden ein ausgedehntes Siedlungsmuster.
Die Staette entstand zwischen 1200 und 1450 nach Christus als Halt auf dem Netzwerk von Strassen der Inca. Sie war ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen verschiedenen Regionen des Inca-Reiches.
Die Strukturen und die vielen Keramiken zeigen, wie die Inca ihre Siedlungen gestalteten und wie Menschen hier zusammenlebten. Die Gebäude und Funde erzählen von den alltäglichen Praktiken dieser Gemeinschaft.
Der Ort liegt etwa 5 Kilometer von der Stadt Tarma entfernt und ist über die Hauptstraße in Richtung Jauja erreichbar. Unterkünfte und Versorgung findet man in Tarma selbst vor und nach dem Besuch.
Tarmatambo war ein administratives Zentrum mittleren Ranges, das dem nordwärts gelegenen Inkazentrum Pumpu auf der Hochebene von Bombón unterstand, und lag im einstigen Gebiet der Tarma. Die Stätte wurde am 29. Januar 2002 durch die Resolución Directoral Nacional Nr. 040/INC zum nationalen Kulturerbe erklärt.
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