Tumbes, Küstenverwaltungsregion im Nordwesten Perus
Das Verwaltungsgebiet liegt im äußersten Nordwesten des Landes und grenzt an den Pazifik sowie an Ecuador, wobei trockene Wälder und Mangrovenzonen die Landschaft prägen. Die Küste zeigt flaches Terrain mit schmalen Stränden und Flussmündungen, während die östlichen Teile sanfte Hügel und kleine Bergrücken aufweisen.
Die erste Landung der spanischen Expedition unter Führung von Pizarro erfolgte 1532 in dieser Gegend, wodurch die Region zur Eingangspforte für die Eroberung wurde. Später diente sie als Grenzgebiet zwischen dem Vizekönigreich Peru und der Präsidentschaft Quito, bis die Grenze mit Ecuador im 20. Jahrhundert endgültig festgelegt wurde.
Der Name stammt vom Volk der Tumpis, das jahrhundertelang an der Küste lebte und Fischerei betrieb. Besucher sehen heute Ortsnamen und Gewohnheiten, die auf die unterschiedlichen Einflüsse hinweisen, welche die lokale Küche, Musik und Feste geprägt haben.
Reisende erreichen die Region über Küstenstraßen und einen kleinen Flughafen in der Hauptstadt, wobei die Trockenzeit zwischen Mai und November angenehmer für Ausflüge ist. Busse und Kleinwagen verkehren zwischen den Orten, während Bootstouren in die Mangroven vorher bei lokalen Betreibern gebucht werden sollten.
Obwohl dieses Gebiet das kleinste des Landes ist, gehört es zu den am dichtesten besiedelten Regionen außerhalb der großen urbanen Zentren im Süden. Die Konzentration von Bewohnern auf engem Raum führt zu einem lebhaften Alltagstreiben, besonders entlang der Küste und in den wenigen größeren Siedlungen.
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