Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes, Naturschutzgebiet in Zarumilla, Peru.
Dieses Schutzgebiet umfasst 2972 Hektar Küstenlandschaft im Departement Tumbes mit Mangrovenwäldern über mehrere Inseln verteilt. Fünf verschiedene Mangrovenarten wachsen in dem komplexen Ökosystem, wo Wurzeln sich ins flache Wasser ausbreiten und Kanäle zwischen den Bäumen hindurchführen.
Der Staat errichtete das Schutzgebiet am 2. März 1988, um die Mangrovenwälder nahe der Grenze zu Ecuador zu bewahren. Diese Entscheidung reagierte auf den Rückgang der Küstenfeuchtgebiete entlang des Pazifiks und setzte sich für den Erhalt der Wasserqualität und der Fischgründe ein.
Der Name bezieht sich auf die Mangroven, die seit Generationen den Lebensrhythmus der Fischer und Sammler an der Küste prägen. Diese lokalen Gemeinschaften leben von schwarzen Muscheln und roten Krabben, die sie zwischen den Wurzeln der Bäume ernten und die in vielen Gerichten der Region vorkommen.
Der Zugang erfolgt über zwei Routen von Zarumilla aus: ein sieben Kilometer langer Pfad zum Kontrollposten El Algarrobo oder eine fünf Kilometer lange Strecke bis Puerto 25. Die beste Zeit für einen Besuch liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und November, wenn die Wege leichter begehbar sind und die Tierwelt aktiver erscheint.
Das Schutzgebiet beherbergt 148 Vogelarten, darunter der Kahnschnabel und die Mangroveralle, die zwischen den Wurzeln nach Nahrung suchen. Amerikanische Krokodile schwimmen in den Kanälen und lassen sich manchmal am Ufer sonnen, was Besucher mit Geduld beobachten können.
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