Reserva Nacional de Tumbes, Naturschutzgebiet in der Provinz Zarumilla, Peru.
Das Tumbes-Naturschutzgebiet ist ein geschütztes Areal mit etwa 19.000 Hektar tropischer Wälder an der Pazifikküste in der Provinz Zarumilla. Das Gelände bietet verschiedene Lebensräume, von Hügeln und flachen Ebenen bis zu saisonalen trockenen Wäldern in der Nähe der ecuadorianischen Grenze.
Das ursprüngliche Tumbes-Nationalforstgebiet wurde 1957 gegründet und diente jahrzehntelang der Bewirtschaftung dieser Wälder. 2006 erhob die peruanische Regierung das Areal zu einem offiziellen Naturschutzgebiet, um die ökologische Vielfalt besser zu schützen.
Das Schutzgebiet ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Noroeste und spielt eine wichtige Rolle für lokale Gemeinschaften, die traditionelle Praktiken in dieser Landschaft bewahren. Besucher können sehen, wie die Natur und menschliche Aktivitäten hier nebeneinander existieren.
Um das Schutzgebiet zu erreichen, benötigen Besucher ein geländegängiges Fahrzeug, da die Wege anspruchsvoll sind und besonders in der Regenzeit schwierig werden können. Der Ort liegt etwa 51 Kilometer nordöstlich von Tumbes-Stadt und ist über San Juan de la Virgen und Matapalo erreichbar.
Das Schutzgebiet ist Heimat von etwa 270 Vogelarten und beherbergt zwei der wenigen Primatenarten, die an der peruanischen Küste vorkommen. Es ist auch einer der wenigen Orte in der Region, an dem man Küstenfüchse, Kondore und Otter zusammen antreffen kann.
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