Nationalpark Yacurí, Nationalpark in den Provinzen Loja und Zamora Chinchipe, Ecuador.
Der Yacurí-Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit einer Fläche von etwa 73 000 Hektar, das sich über zwei Provinzen erstreckt und verschiedene Lebensräume beherbergt. Die Landschaft reicht von Nebelwäldern über Hochmoore bis hin zu 46 Seen in Höhenlagen zwischen 2 400 und 3 600 Metern.
Das Schutzgebiet erhielt 2009 seinen Status als Nationalpark durch die Bemühungen von Bauern, die Wasserspeicher für zwei wichtige Flusseinzugsgebiete schützen wollten. Diese Gründung war das Ergebnis lokaler Initiativen zum Erhalt der natürlichen Wasserquellen, die für die Regionen flussabwärts entscheidend sind.
Der Name des Parks verweist auf die Yacurí-Berge, die sein Herzstück bilden und von Einheimischen seit Generationen verehrt werden. Die Laguna Negra im Inneren eines erloschenen Vulkans ist ein Ort, an dem traditionelle Heiler die Gewässer aufsuchen und dabei alte Praktiken bewahren, die für die Gemeinschaft immer noch Bedeutung haben.
Der Zugang zum Park erfolgt über die Stadt Amaluza, von wo aus eine 30 Kilometer lange unbefestigte Straße zur Eingangsstation Jimbura führt. Es wird empfohlen, robust ausgestattete Fahrzeuge zu verwenden und sich auf wechselhaftes Wetter und bergiges Gelände vorzubereiten.
Das Gebiet beherbergt eine außergewöhnliche botanische Vielfalt mit etwa 280 Pflanzenarten, von denen 32 nur hier vorkommen und sonst nirgends auf der Welt zu finden sind. Diese Pflanzen gedeihen in den speziellen Höhenbedingungen und schaffen Lebensraum für bedrohte Tiere wie Bergtapire und Brillenbären.
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