Ecuador, Republik in Südamerika.
Ecuador ist eine südamerikanische Republik die sich vom Pazifik über die Anden bis ins Amazonasbecken erstreckt und drei verschiedene Klimazonen auf engstem Raum vereint. Der Äquator durchquert das Land auf der Höhe von Breitengrad null und verleiht ihm seinen Namen, während die Galápagos-Inseln vor der Küste liegen.
Das Land wurde 1830 unabhängig und trennte sich von Großkolumbien, nachdem es jahrhundertelang unter spanischer Kolonialherrschaft gestanden hatte. Im Jahr 2000 ersetzte der US-Dollar den Sucre als offizielle Währung, eine Reaktion auf eine schwere Wirtschaftskrise im späten 20. Jahrhundert.
Die Namen vieler Ortschaften und Landschaften stammen aus dem Kichwa, einer indigenen Sprache die im Alltag noch heute von Millionen gesprochen wird. In den Märkten und auf den Straßen hört man oft Spanisch gemischt mit Quechua-Wörtern, während auf dem Land traditionelle Feste mit bunten Trachten und Tänzen das Jahr strukturieren.
Der US-Dollar gilt als offizielle Währung und macht Geldwechsel für Besucher aus Nordamerika überflüssig, während andere Reisende ihre Währung in den meisten größeren Städten tauschen können. Die drei Klimazonen bedeuten unterschiedliche Kleidung je nach Reiseziel, von warmer Küste über kühle Berge bis zu feuchtem Regenwald.
Die Galápagos-Inseln liegen etwa 900 Kilometer vor der Küste und beherbergen zahlreiche endemische Arten, die Charles Darwin bei seinen Beobachtungen zur Evolutionstheorie inspirierten. Ein Monument am Äquator nahe Quito markiert offiziell die Linie bei Breitengrad null, obwohl die tatsächliche Position einige hundert Meter nördlich liegt.
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