Nationalpark Podocarpus, Nationalpark in den Provinzen Zamora Chinchipe und Loja, Ecuador.
Podocarpus ist ein Nationalpark in den Provinzen Zamora Chinchipe und Loja in Ecuador, der sich über Bergketten erstreckt und tropische Regenwälder, Nebelwälder und Hochgebirgsvegetation umfasst. Die Landschaft reicht von tiefen Tälern mit dichten Baumkronen bis zu offenen Flächen oberhalb der Baumgrenze, wo mehr als 100 kleine Seen liegen.
Die Behörden gründeten den Park 1982, nachdem in San Luis Bergbauaktivitäten begonnen hatten und ein Bedarf entstand, die natürlichen Ressourcen der Region zu schützen. Der Entscheidung ging eine Bewegung voraus, die sich für die Erhaltung der Bergwälder und Wasserquellen einsetzte.
Der Name des Schutzgebiets stammt vom Podocarpus-Baum, einer Koniferenart die in den lokalen Bergwäldern wächst und deren Holz traditionell von den Bewohnern der Region genutzt wurde. Wanderer können auf den Pfaden heute noch vereinzelte Exemplare dieser alten Bäume entdecken, die den steilen Hängen standhalten.
Der Park hat zwei Haupteingänge: Cajanuma führt in die Hochlagen mit kühleren Temperaturen, Bombuscaro in die tieferen Bergwälder mit wärmerem Klima. Beide Bereiche bieten Wanderwege und einfache Unterkünfte, wobei Besucher wetterfeste Kleidung und feste Schuhe mitbringen sollten.
Das Schutzgebiet liegt an der Kreuzung von vier ökologischen Systemen, was eine Zone mit 560 Vogelarten hervorbringt, die 6 Prozent der weltweiten Vogelvielfalt darstellen. Die Mischung aus Andengeografie und tropischem Klima schafft Bedingungen, die sonst nirgendwo auf diesem Breitengrad existieren.
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