Provinz Manabí, Küstenprovinz im westlichen Ecuador
Manabí ist eine Provinz an der Pazifikküste Ecuadors, die sich über mehrere Klimazonen und Landschaften erstreckt. Die Küstenlinie wechselt zwischen flachen Sandstränden, felsigen Abschnitten und kleinen Buchten, während das Landesinnere von trockenen Hügeln und landwirtschaftlichen Tälern geprägt ist.
Die Region erhielt ihren Status als Verwaltungseinheit im frühen 19. Jahrhundert, nachdem Ecuador sich von der Kolonialherrschaft gelöst hatte. Archäologische Funde zeigen, dass die Küste bereits seit mehr als 4000 Jahren besiedelt war und später Teil des Manteño-Reichs wurde.
Die Bewohner der Küste leben oft vom Fischfang und verarbeiten den Fang direkt am Strand, wo man morgens die frischen Netze sehen kann. Viele Dörfer haben kleine Werkstätten, in denen Handwerker aus getrocknetem Stroh geflochtene Gegenstände herstellen.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Trockenperiode, wenn die Straßen gut befahrbar sind und das Wetter tagsüber meist sonnig bleibt. Reisende sollten bedenken, dass die Küstenorte kleiner und weniger erschlossen sind als größere Städte im Landesinneren.
Ein Teil der Küste liegt auf der geografischen Linie, die den nördlichen Pazifik vom südlichen trennt, sodass hier zwei Meeresströmungen aufeinandertreffen. Diese Vermischung bringt nährstoffreiches Wasser an die Oberfläche und zieht Wale und andere große Meerestiere an.
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