Nationalpark Machalilla, Naturschutzgebiet in der Provinz Manabí, Ecuador
Machalilla erstreckt sich über mehr als 750 Quadratkilometer entlang der Pazifikküste und umfasst trockene Wälder, Nebelwälder sowie geschützte Strände. Das Gebiet reicht vom Festland bis zu zwei vorgelagerten Inseln, die ebenfalls unter Schutz stehen.
Archäologische Funde belegen, dass Menschen der Machalilla-Kultur bereits um 1800 vor unserer Zeitrechnung in dieser Küstenregion lebten. Das heutige Schutzgebiet entstand in den 1970er Jahren und wurde später erweitert.
Die Fischergemeinden bewahren ihre traditionellen Fangtechniken und tragen gleichzeitig zur Erhaltung der Meereslebensräume bei. Ihre Boote liegen oft am Strand von Puerto López, dem Hauptzugang zum geschützten Gebiet.
Puerto López dient als Ausgangspunkt mit Wanderwegen zum Strand Los Frailes und Bootsausflügen zu den vorgelagerten Inseln. Zwischen Juni und September kommen Buckelwale in die Küstengewässer und können vom Ufer oder vom Boot aus beobachtet werden.
Wellenalbatrosse nisten hier auf der Isla de la Plata, einem der wenigen Orte außerhalb der Galapagos-Inseln mit Brutkolonien dieser Art. Die Vögel kehren jedes Jahr zur selben Brutstätte zurück und können bei ihren charakteristischen Balztänzen beobachtet werden.
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