Abras de Mantequilla, Geschütztes Feuchtgebiet in Küstenregion, Ecuador.
Abras de Mantequilla ist ein ausgedehntes Feuchtgebiet und Schutzgebiet im Küstentiefland Ecuadors, westlich der Anden. Es besteht aus einem Mosaik aus saisonalen und dauerhaften Seen, Kanälen und überschwemmten Wiesen, die durch natürliche Durchgänge miteinander verbunden sind.
Das Gebiet wurde im Jahr 2000 als Ramsar-Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung anerkannt und damit in ein globales Netzwerk geschützter Gewässer aufgenommen. Vor dieser Anerkennung war es vor allem für die umliegenden Gemeinden von Bedeutung, die es seit langer Zeit für Fischerei und Landwirtschaft nutzten.
Lokale Fischer nutzen das Wasser das ganze Jahr über mit kleinen Booten und traditionellen Methoden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Am Rand der Feuchtgebiete liegen kleine Dörfer, in denen der Alltag noch stark von den Jahreszeiten und dem Wasserstand abhängt.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist in der Trockenzeit, wenn die Wege leichter begehbar sind und die Tierwelt gut zu beobachten ist. In der Regenzeit können weite Teile des Gebiets überschwemmt sein, daher lohnt es sich, die aktuellen Bedingungen vor der Anreise zu prüfen.
Das Gebiet ist eines der wenigen Orte in Ecuador, an dem Riesenotter, Faultiere und Graukopf-Rothirsche zusammen in freier Natur vorkommen. Alle drei Tierarten sind in der Region selten und gelten als schwer zu beobachten.
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