Provinz Pastaza, Provinzhauptstadt in der östlichen Amazonasregion, Ecuador
Die Provinz Pastaza erstreckt sich über das östliche Amazonasgebiet Ecuadors und umfasst weite Regenwaldgebiete sowie Flusstäler. Vier Kantone bilden die Verwaltungsstruktur dieser Region, die von dichter Vegetation und einem Netz von Wasserwegen geprägt ist.
Das Gebiet wurde Ende des neunzehnten Jahrhunderts von Missionaren und indigenen Gruppen besiedelt, die Siedlungen entlang der Flussläufe gründeten. Die Provinzgründung erfolgte später und festigte die administrative Einheit in der ecuadorianischen Amazonasregion.
Die Bevölkerung vereint Mestizen und indigene Gemeinschaften, die traditionelle Praktiken pflegen und an jährlichen Veranstaltungen wie dem Puyo-Karneval vor der Fastenzeit teilnehmen.
Die Provinz ist über asphaltierte Straßen von den größeren Städten im Hochland aus erreichbar, wobei die Fahrt durch Bergpässe führt. Ein kleiner Flugplatz in der Nähe der Hauptstadt bietet Verbindungen für Reisende, die längere Überlandfahrten vermeiden möchten.
Die jährlichen Niederschläge erreichen außergewöhnlich hohe Werte, was die Region zu einer der feuchtesten Gegenden des Landes macht. Diese konstante Feuchtigkeit ermöglicht den Anbau tropischer Pflanzen wie Kakao, Kaffee und Tee in Plantagen entlang der Täler.
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