Coca Codo Sinclair, Wasserkraftwerk in El Chaco, Ecuador
Coca Codo Sinclair ist ein Wasserkraftwerk am Coca-Fluss im Kanton El Chaco, das durch acht Pelton-Turbinen Strom erzeugt. Die Anlage nutzt einen Höhenunterschied von etwa 620 Metern zwischen Wasserfassung und Turbinenhaus.
Die Planung des Projekts begann bereits in den 1970er-Jahren, aber der Bau startete erst 2010 unter Leitung des chinesischen Unternehmens Sinohydro. Die Anlage ging 2016 in Betrieb und markierte einen Wendepunkt in der Energieversorgung des Landes.
Der Staudamm steht für Ecuadors Streben nach Energieunabhängigkeit und beschäftigte während des Baus 8.000 Arbeiter in der Provinz Napo.
Die Anlage befindet sich in einer abgelegenen Region der Provinz Napo, wo der Zugang durch die Topografie des Regenwaldes erschwert wird. Besucher sollten sich vorab über Zutrittsbedingungen informieren, da industrielle Infrastruktur oft nicht für Touristen zugänglich ist.
Kurz nach Inbetriebnahme traten Erosionsprobleme am Flussbett auf, die zu technischen Anpassungen führten. Diese Veränderungen haben auch die Landschaft flussabwärts beeinflusst und werden von Forschern weiterhin beobachtet.
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