Hacienda Guachalá, Spanisches Kolonialanwesen in Cayambe, Ecuador
Hacienda Guachalá ist ein Landgut aus der spanischen Kolonialzeit in der Nähe von Cayambe mit massiven Lehmziegelmauern, Holzbalken und traditionellen Ziegeldächern. Die Gebäude gruppieren sich um Innenhöfe und zeigen die typische Bauweise von Landsitzen aus dieser Epoche.
Das Landgut wurde 1580 gegründet und war während der Kolonialzeit ein bedeutendes Zentrum für Landwirtschaft in Ecuador. Es entwickelte sich zu einer großen Betriebsfläche und beeinflusste die wirtschaftliche Struktur der Region über Generationen hinweg.
Die Kapelle stammt aus der frühen Kolonialzeit und zeigt, wie Glaubenspraxis die tägliche Struktur des Landguts prägte. Man sieht an den Gebäuden, wie religiöse und wirtschaftliche Leben hier eng miteinander verflochten waren.
Das Gelände ist von Cayambe erreichbar und heute als Hotel genutzt, das Übernachtungen in den historischen Gebäuden anbietet. Besucher sollten sich Zeit für die Innenhöfe und Kapellen nehmen, um die räumliche Anordnung zu verstehen.
Das benachbarte Cerro Pambamarca diente als Referenzpunkt für die französische Geodätische Mission bei ihren Vermessungen. Dies machte die Gegend zu einem wichtigen Ort für die Kartographierung Südamerikas.
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