Imbabura, Schichtvulkan in der Provinz Imbabura, Ecuador.
Imbabura ist ein Stratovulkan in der gleichnamigen Provinz Ecuadors mit einer symmetrischen Kegelform und zwei markanten Gipfeln, die etwa 100 Meter Höhenunterschied aufweisen. Das 4.610 Meter hohe Massiv ragt deutlich sichtbar aus der Landschaft heraus und prägt das Erscheinungsbild der gesamten Region.
Der Berg entstand durch geologische Prozesse zwischen der Nazca-Platte und der Südamerikanischen Platte über längere Zeit hinweg. Seine letzte dokumentierte Eruption ereignete sich vor etwa 7.500 Jahren und seither ist der Vulkan inaktiv.
Die indigenen Gemeinschaften der Region nennen den Berg Taita Imbabura und sehen ihn als heiligen Beschützer, der über die fruchtbaren Felder wacht. Der Name und die spirituelle Bedeutung sind tief in der täglichen Wahrnehmung der Anwohner verankert.
Wanderwege zum Gipfel beginnen vom Dorf La Esperanza und erfordern etwa 1.600 Meter Höhenanstieg über unterschiedlich beschaffene Pfade. Besucher sollten sich Zeit nehmen für die Akklimatisierung an die Höhe, da der Aufstieg körperlich anspruchsvoll ist.
Die Westseite des Berges enthält eine natürliche Formation, die von einheimischen Künstlern seit langem in ihre traditionellen Werke aufgenommen wird. Diese geografische Besonderheit ist so deutlich, dass sie in der regionalen Kunst zu einem wiedererkannten Motiv geworden ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.