Imbabura UNESCO Global Geopark, UNESCO Global Geopark in der Provinz Imbabura, Ecuador.
Das Imbabura UNESCO Global Geopark erstreckt sich über vulkanische Formationen, Seen und verschiedene Ökosysteme mit mehr als 50 geologischen Stellen in der Region. Die Landschaft zeigt die geologische Geschichte der Anden mit aktiven und erloschenen Vulkanen, Kraterseen und Gesteinsschichten aus verschiedenen Epochen.
Das Geopark wurde 2019 offiziell als erstes UNESCO Global Geopark Ecuadors anerkannt, nachdem Jahre der wissenschaftlichen Dokumentation und Planung abgeschlossen waren. Die Anerkennung basierte auf der Bedeutung der geologischen Strukturen für das Verständnis der vulkanischen Geschichte der Anden.
Die Region beherbergt mehrere indigene Gemeinschaften wie die Otavalos und Kayambis, die ihre eigenen Sprachen sprechen und traditionelle Handwerkstechniken wie Weberei und Keramik im Alltag praktizieren. Besucher können diese lebendigen Praktiken in lokalen Märkten und Dörfern direkt erleben.
Besucher können auf ausgeschilderten Wegen geologische Formationen erkunden oder an geführten Touren teilnehmen, um die Stätten besser zu verstehen. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und sich der Höhenlage bewusst zu sein, da sich die meisten Orte in den Bergregionen befinden.
Der Cuicocha-See liegt in einem aktiven Vulkankrater und beherbergt zwei kleine Inseln, die man mit dem Boot erkunden kann und die seltene Lebensräume bieten. Diese Inseln sind Schutzgebiete für Vogelarten und bieten Forschungsmöglichkeiten für Studien zur vulkanischen Aktivität.
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