Chiles, Schichtvulkan an der Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador.
Der Chiles-Vulkan erhebt sich an der Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador und bildet zusammen mit dem Cerro Negro einen ausgedehnten Vulkankomplex. Das Massiv wird von steilen Hängen geprägt und zeigt deutliche Zeichen vulkanischer Aktivität wie Fumarolen und Gasaustritte.
Im 19. Jahrhundert zeigte der Vulkan intensive Aktivität mit Rauchwolken und Gasaustriten, die zwischen 1860 und 1869 zeitweise verstärkt auftraten. Diese Episode machte ihn in der Region zu einem Phänomen, das die lokale Bevölkerung aufmerksam verfolgte.
Die indigenen Pastos pflegen seit Generationen eine enge Beziehung zu dieser Landschaft und nutzen die Gebiete rund um den Vulkan für traditionelle Praktiken. Ihre Präsenz prägt bis heute das tägliche Leben und den Charakter der Grenzregion.
Die beste Zeit zum Besuch ist die Trockenzeit, wenn die Wege zugänglicher sind und die Sicht weniger beeinträchtigt wird. Der Aufstieg erfordert gute körperliche Fitness und Vorbereitung auf die Höhe und wechselnde Wetterbedingungen.
Der Vulkan beherbergt auf beiden Seiten der Grenze natürliche Thermalquellen und Schwefelbrunnen, die sein vulkanisches Innenleben verraten. Diese geothermalen Erscheinungen locken gelegentlich Besucher an, die ihr Wasser spüren möchten.
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