Kolumbien, Land im Nordwesten Südamerikas.
Colombia ist eine Republik in Südamerika, die sich vom Pazifik bis zur Karibikküste erstreckt und Andengebirge, Regenwälder im Amazonasgebiet sowie vielfältige Küstenlinien umfasst. Die Landschaft reicht von tropischen Stränden bis zu vergletscherten Gipfeln über 5700 Meter Höhe und bietet Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten.
Spanische Eroberer gründeten ihre erste dauerhafte Ansiedlung in Santa Marta im Jahr 1525, bevor sie ins Inland vordrangen und 1538 Bogotá als Verwaltungszentrum des Neuen Königreichs Granada errichteten. Unter Führung von Simón Bolívar erlangte das Gebiet 1819 seine Unabhängigkeit und entwickelte sich zur heutigen Republik.
Der Name stammt von Christoph Kolumbus und erinnert an seine Reise nach Amerika, während das Land heute durch seinen regionalen Kaffeeanbau, seine Volksmusik und seine Küstentraditionen zwischen Pazifik und Karibik geprägt wird. In ländlichen Gegenden trifft man oft auf kleine Plazas, auf denen sich die Menschen zum Austausch versammeln und wo lokale Feste das Leben der Gemeinde zusammenbringen.
Die Landeswährung ist der kolumbianische Peso, und größere Banken sowie Geldautomaten findet man in städtischen Zentren, während Kreditkarten in den meisten Geschäften akzeptiert werden. Internationale Flughäfen in Bogotá, Medellín, Cali und Cartagena bieten Verbindungen zu vielen Zielen in Amerika und Europa an.
Das Land liefert 95 Prozent der weltweit abgebauten Smaragde aus Minen in der Andenregion und ist zugleich der zweitgrößte Kaffeeexporteur nach Brasilien. Mit über 1900 erfassten Vogelarten beherbergt es mehr Spezies als jedes andere Land der Erde und zieht damit Ornithologen aus aller Welt an.
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