Departamento de Nariño, Verwaltungsdepartement im Südwesten Kolumbiens
Nariño ist ein Verwaltungsgebiet im Südwesten Kolumbiens, das vom Pazifischen Ozean bis in die Anden reicht und sowohl Küstenebenen als auch vulkanische Hochlandregionen umfasst. Die Hauptstadt Pasto liegt inmitten der Gebirgskette, während Tumaco an der Küste als wichtige Hafenstadt dient.
Das Gebiet wurde im frühen 20. Jahrhundert nach Antonio Nariño benannt, einem Vorkämpfer der Unabhängigkeit Kolumbiens. Indigene Völker wie die Quillacingas und Awá lebten hier schon vor der Ankunft der Spanier.
Die Bevölkerung von 1,6 Millionen Einwohnern konzentriert sich im vulkanischen Andenholand und pflegt landwirtschaftliche Traditionen mit Weizen, Gerste und Kartoffelanbau.
Die Hauptstraße Pan-Americana verbindet Pasto mit Tumaco an der Küste und Ipiales an der ecuadorianischen Grenze und erleichtert die Reise zwischen Hochland und Tiefland. Reisende sollten auf wechselnde Höhenlagen achten, da sich Klima und Landschaft rasch ändern.
Das Hochplateau von Túquerres und Ipiales liegt direkt an der Grenze zu Ecuador und ist durch das tiefe Tal des Flusses Guáitara von Pasto getrennt. Dieser natürliche Einschnitt prägt die Topografie und teilt das Gebiet in zwei unterschiedliche Landschaftszonen.
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