Cumbal, Vulkan in Nariño, Kolumbien
Cumbal ist ein Schichtvulkan in den westlichen Gebirgsketten Kolumbiens, der sich bis auf 4.764 Meter erhebt und zwei Hauptkrater aufweist. Das Gebiet wird von ausgedehnten Lavaflüssen geprägt, die die Landschaft rund um den Berg durchziehen.
Der Vulkan ist im Dezember 1926 zuletzt ausgebrochen, obwohl die kolumbianische Geologische Behörde ihn 2012 aufgrund von Gasemissionen in den Status Gelbe Warnung erhob. Diese Aktivität zeigt, dass das vulkanische System nicht völlig erloschen ist.
In der Nähe des Vulkans leben indigene Gemeinschaften, die seit langem Schwefel aus einem Krater abbauen und diesen für die Streichholzindustrie nutzen.
Die Besteigung zum Gipfel dauert etwa vier Stunden und beginnt in der Stadt Cumbal, wo man zunächst auf einer Straße bis zur Ortschaft La Ortiga fährt. Von dort führt der Weg zu Fuß bis zum Krater hinauf.
Der Mundo Nuevo-Krater des Vulkankomplexes enthält eine kleine Eisbank, die von Anwohnern der Gemeinde Cumbal gesammelt und lokal verwendet wird. Diese Eismasse ist ein seltenes Phänomen für die Region.
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