Lagunas de mojanda, Vulkanische Seen in Otavalo, Ecuador
Die Lagunas de Mojanda sind drei Bergseen, die auf etwa 3.720 Metern Höhe liegen und von Andinen Graslandschaften sowie natürlichen Waldbeständen umgeben sind. Die größte der drei - die Karikucha - dominiert die Szenerie, während die anderen beiden Seen mit unterschiedlichen Wassereigenschaften auffallen.
Die drei Seen entstanden vor etwa 200.000 Jahren nach einem bedeutenden Vulkanausbruch, der eine Caldera in der Östlichen Kordillere bildete. Dieser geologische Ursprung prägt bis heute das Aussehen und die Struktur dieser Bergregion.
Die Namen der drei Seen - Karikucha, Yanakucha und Warmikucha - stammen aus der Kichwa-Sprache und zeigen die indigene Verbindung zur Landschaft. Diese Benennungen erinnern Besucher an die lokalen Gemeinschaften, die hier seit langem leben und die Gegend prägen.
Der Zugang erfolgt über die Panamericana Norte 28B von Quito nach Tabacundo, von wo aus ein markierter Weg zu den Seen führt. Die Höhenlage erfordert eine gute körperliche Vorbereitung, besonders für Personen aus tieferen Regionen.
Die Seen liegen nahe dem Fuya Fuya Gipfel und bilden einen spektakulären Bergsee-Komplex, der sowohl für Wanderungen als auch für geologische Studien interessant ist. Besucher können von einem See zum anderen gehen und dabei unterschiedliche Vegetationszonen und Wasserfarbveränderungen beobachten.
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