Cayambe, Stratovulkan in der Zentralkordillere, Ecuador.
Cayambe ist ein Stratovulkan 70 Kilometer nordöstlich von Quito, der 5790 Meter hoch aufragt und eine dauerhafte Schneekappe sowie ausgedehnte Eisfelder trägt. Die Südflanke zeigt steile Hänge mit Gletscherspalten, während die Nordseite sanftere Anstiege bietet.
Der britische Bergsteiger Edward Whymper erreichte 1880 mit den italienischen Führern Jean-Antoine und Louis Carrel zum ersten Mal den Gipfel. Später dokumentierten Geologen vulkanische Aktivitäten, die Jahrtausende zurückreichen.
Der Name leitet sich vom Quechua-Wort Cahan ab und bedeutet hoher kalter Ort. Einheimische Gemeinden betrachten den Berg seit Generationen als Teil ihrer Landschaft und ihrer Geschichten.
Der Ruales Oleas Berge Unterschlupf auf 4700 Metern bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Kletterer, die den Aufstieg durch mäßig bis steil ansteigende Abschnitte vorbereiten. Akklimatisierung ist nötig, da die Höhe schnell Auswirkungen zeigt.
Der südliche Hang markiert den höchsten Punkt auf der Erde, den der Äquator durchquert, und ist damit der einzige schneebedeckte Ort entlang dieser globalen Parallele. An klaren Tagen sehen Besucher von hier aus zwei Hemisphären gleichzeitig.
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