Naturreservat Pululahua, Geschütztes Vulkangebiet in der Provinz Pichincha, Ecuador
Die Pululahua Geobotanical Reserve ist ein geschütztes vulkanisches Gebiet in der Provinz Pichincha in Ecuador, das sich über mehr als dreitausend Hektar zwischen Tieflagen und Bergkämmen in über dreitausend Metern Höhe erstreckt. Der zentrale Krater umschließt einen bewaldeten Lavakegel namens Pondoña, während die Außenhänge in Nebelwald und Páramo-Vegetation übergehen.
Der Vulkan erlebte seinen letzten größeren Ausbruch vor mehr als zweitausend Jahren und hinterließ den heutigen Krater. Die ecuadorianische Regierung erklärte das Gebiet 1966 zum ersten Nationalpark des Landes und änderte 1978 die Bezeichnung in Geobotanisches Reservat.
Im Inneren des Vulkankraters bauen Bauernfamilien Mais, Bohnen und andere Feldfrüchte auf Terrassen an, die sie von Hand bearbeiten. Die Methoden folgen Techniken, die schon vor der Ankunft der Spanier in dieser Höhenlage verwendet wurden.
Der Ausgangspunkt für den Abstieg liegt im Sektor Ventanillas, wo sich eine Aussichtsplattform über dem Kraterrand und Verwaltungseinrichtungen befinden. Wege führen vom Rand hinunter zum Kraterboden, doch die Höhenlage erfordert eine gewisse Anpassung und Vorsicht bei wechselndem Wetter.
Dieser Vulkankrater zählt weltweit zu den zwei einzigen, in denen Menschen dauerhaft wohnen, und er ist der einzige, in dem heute noch Landwirtschaft betrieben wird. Besucher können vom Kraterrand aus die Felder und Gehöfte tief unten erkennen, die ein ungewöhnliches Bild vulkanischer Besiedlung bieten.
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